Abschlusspräsentation des Seminars „Kommunal- und Landentwicklung“ der TU München

Im Rahmen des Seminars „Kommunal- und Landentwicklung“ haben sich rund 35 Studierende von TUM und LMU in zehn Projekten intensiv mit acht Gemeinden der LEADER-Region Chiemgauer Seenplatte befasst. In den Gemeinden Bernau, Frasdorf, Grassau, Höslwang, Pittenhart, Nußdorf, Riedering und Schnaitsee standen jeweils verschiedene Themen im Fokus der studentischen Arbeit. Die Ergebnisse wurden nun in einer Abschlussveranstaltung im Grassauer Hefterstadl den Bürgermeistern und VertreterInnen der beteiligten Kommunen und der LEADER-Region sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und diskutiert. Das Themenspektrum der Projekte reichte von Nachnutzungen, Leerständen, Siedlungsentwicklung, Ortskernaktivierung und Ortskerngestaltung bis zu schulischer Mobilität und touristischen Angeboten.

 

In Bernau und Grassau haben sich zwei Studentengruppen Gedanken zu attraktiven Wanderangeboten für Familien gemacht. Es wurde eine Waldabenteuerpfad und eine Wandertour zu Höfen mit Ab-Hof-Verkauf vorgeschlagen. Für die Alte Schule im Riederinger Ortsteil Neukirchen, das Gelände der ehemaligen Grundschule in Nussdorf und den Alten Pfarrhof in Pittenhart wurden verschiedene Nachnutzungsmöglichkeiten mit Wohnungsangeboten, gemeinsamen Vereins- und Verwaltungsräumen, gastronomischen und Kulturangeboten erarbeitet. Vorschläge für die Gestaltung der Außenflächen der Schnaitseer Grundschule unter Berücksichtigung der verschiedene Interessen und Ansprüche rund um den Schülerverkehr hat eine andere Gruppe erarbeitet. Eine attraktive, an den Bedarfen der heimischen Bevölkerung ausgerichtete Gestaltung und verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten standen im Fokus der studentischen Arbeiten für die Ortsmitte in Höslwang und den Kurpark in Grassau. In Frasdorf wurden die Möglichkeiten der Siedlungsentwicklung und verschiedene Vorschläge zur Belebung der Ortsmitte erarbeitet.

 

Grassaus gastgebender Bürgermeister Kattari und die Bürgermeister der anderen teilnehmenden Gemeinden zeigten sich beeindruckt von den Ergebnissen und hoben das hohe Engagement der Studentinnen und Studenten bei Ihren Untersuchungen, dem Austausch mit den Gemeinden und der Arbeit vor Ort hervor. Auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter der TU München, Cornelia Jacobsen und Marco Hölzel waren vollauf zufrieden und bedankten sich für die Unterstützung durch die teilnehmenden Gemeinden und die LAG Chiemgauer-Seenplatte. Die studentischen Arbeiten zeigen neue Perspektiven und Möglichkeiten, geben Anregungen und neue Ideen, so der Vorsitzende der LAG Chiemgauer-Seenplatte Sepp Reithmeier, der sich im Namen der Gemeinden und der LAG Chiemgauer-Seenplatte für die gute Zusammenarbeit zwischen TU München und LAG Chiemgauer-Seenplatte bedankte.

Die Ergebnisse der studentischen Arbeiten wurden im Hefterstadl in Grassau den zehn teilnehmenden Gemeinden der LAG Chiemgauer-Seenplatte und interessierten Bürgerinnen und Bürgern präsentiert. Foto: TU München

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