Entscheidungsgremium befürwortet Koordinationsstelle Römerregion und Maßnahmen des Bürgerengagements

Das Entscheidungsgremium der LAG Chiemgauer-Seenplatte hat in seiner 29. Sitzung das Projekt „Koordinationstelle Römerregion Chiemsee“ und die Unterstützung von drei Maßnahmen im Projekt „Bürgerengagament in der LAG Chiemgauer Seenplatte“ positiv beurteilt.

Mit der Koordinationsstelle wird die Darstellung der römischen Geschichte in der „Römerregion Chiemsee“ und die Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Gemeinden konsequent fortgesetzt. Neun Gemeinden der LAG Chiemgauer-Seenplatte sind Teil der Römerregion Chiemsee und präsentieren Aspekte ihre römische Geschichte mit verschiedenen Römerstationen. In der Realsierung haben bereits verschiedenste Akteure aus dem Tourismus, den Gemeindeverwaltungen, der Wissenschaft und eine Vielzahl ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger mitgewirkt. Eine gemeinsam getragene Koordinierungsstelle wird künftig helfen, das Netzwerk der engagierten Akteure weiter auszubauen und zu versteigen. Gemeinsam sollen Führungen und andere, auch gemeindeübergreifende Angebote rund um die Römerregion Chiemsee aufgebaut werden. Die Gemeinde Seeon-Seebruck übernimmt hierbei stellvertretend für die neun beteiligten Gemeinden, die Projektträgerschaft.

Ein voller Erfolg sind die Maßnahmen im Projekt „Bürgerengagement in der LAG Chiemgauer-Seenplatte“. Hier wurden die Unterstützung von drei Maßnahmen genehmigt. Zwei Maßnahmen unterstützen das bürgerschaftliche Engagament in Höslwang: In der „Höslwanger Zirkuswoche“ macht ein Zirkus Station in der Gemeinde und probt mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Höslwang-Hemhof Kunststücke, die am Ende der Woche in einer Zirkusvorstellung stolz präsentiert werden. Eine zweite finanzielle Unterstützung geht an den SV Höslwang, der neben dem Sportplatz mit öffentlich zugänglichen Outdoor-Fittnessgeräten ein Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger schaffen will. In Bernau kann künftig am Rand des Kurparks die Gartenschaufel geschwungen werden. Hier richten unter fachkundiger Anleitung Bürgerinnen und Bürger einen Gemeinschaftsgarten ein. Dieser bietet Bürgern die Mölichkeit gärtnerisch tätig zu werden, steht allen Besuchern zur Erholung und Erkundung offen und soll vor allem auch über das gemeinsame Garteln das gemeinschaftliche Miteinander fördern.

Print Friendly, PDF & Email