Entscheidungsgremium befürwortet H2-Studie und Skaterpark

Mit der „Wasserstoffstudie Inntal-Rosenheim-Traunstein“ und dem „Skatepark Wasserburg“ hat sich das Entscheidungsgremium der LAG Chiemgauer-Seenplatte in seiner 33. Sitzung beschäftigt. Beide Projekte wurden positiv beurteilt und können nun eine LEADER-Förderung beantragen.

Die Wasserstoffstudie Inntal-Rosenheim-Traunstein untersucht die Möglichkeiten und Potentiale entlang der Wertschöpfungskette H2 im Raum Inntal-Rosenheim-Traunstein. Initiiert durch die Firma Dettendorfer werden alle Bereiche von der Produktion, über den Vetrieb bis zur Nutzung untersucht. Georg Dettendorfer stellte dem Gremium das Projekt vor, an dem sich auch die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Rosenheim und Traunstein, die INNergie, die Stadtwerke Rosenheim, die TIWAG und die Spedition Eberl finanziell beteiligen und viele weitere Akteure wie zum Beispiel die ezro – Energiezukunft Rosenheim einbezogen sind. So wurden bereits in der Projektvorbereitung zahlreiche Kontakte geknüpft, welche durch die Teilnahme an der Studie nochmals verstärkt und zu einem regionalen H2- Netzwerk ausgebaut werden. Die Wasserstoffstudie Inntal-Rosenheim-Traunstein reicht über den Raum der LAG Chiemgauer-Seenplatte hinaus und wird gemeinsam mit der LAG Mangfalltall-Inntal als Kooperationsprojekt durchgeführt.

In Wasserburg soll das zweite Projekt iumgesetzt werden, zu welchem das Entscheidungsgremium ebenfalls einen positiven Beschluss gefasst hat: der Skatepark Wasserburg. Auf einem Gelände nahe dem Badria soll der Skatepark Wasserburg gebaut werden. Die Initiative hierzu ging von engagierten Jugendlicher und junger Erwachsener aus, welche in Abstimmung mit der Stadt auch die Planung der Anlage erstellt haben. Künftig soll eine Skateanlage mit Miniramp, Poolbereich und einer mit dem Straßenraum nachempfundenen Hindernissen ausgestatteten Plaza Anfängern und erfahrenen Skatern ein attraktives und abwechslungsreiches Angebot bieten. Der Skatepark wurde bereits in einer früheren Sitzung ausführlich vorgestellt. Nachdem nun alle notwendigen Unterlagen vorlagen, wurde das Projekt durch das Gremium beurteilt und einstimmig ein positiver Beschluss für den Skatepark Wasserburg gefasst.

 

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